Weltverbesserungsmaschine (Aneignung)

Künstlerische Transformationen der WVM
Die Berliner Weltverbesserungsmaschine ludt zu verschiedenen künstlerischen Aneignungspraxen ein. Hervorgehoben seien hier die Aktionen von Ingo Niermann, Torben Laib und Ingo Koval. 
 
Ingo Niermann/Madgermany
eine von Ingo Niermann initiierte Bewegung, führte einen Derwisch-Tanz an der Weltverbesserungsmaschine vor dem Hamburger Bahnhof durch. Hier ein paar erste Impressionen:
 
 
Torben Laib
Die Intervention von Torben Laib fad am 19. September 2013 statt. Im Vorfeld beschrieb er sein Vorhaben wie folgt:
“Im Garten des Hamburger Bahnhofs Berlin, im bepflanzten Kreis steht derzeit eine Pyramide aus Aluminiumstäben. Ein alter Perserteppich wird in der Pyramide der Weltverbesserungsmaschine so angebracht, dass er hängt und die Möglichkeit besteht sich auf diesen Teppich niederzulassen. Der Akteur wird auf dem Teppich Platz nehmen. Anschließend werden seine Haare mit Bändern am Boden starr befestigt.”
Am selben Tag um 16:37 Uhr  erreichte uns folgende E-Mail:
“Sehr geehrtes Team um die Weltverbesserungsmaschine,
in genau diesem Moment werde ich mich auf einem Perserteppich in die Pyramide, die als Sinnbild für die Weltverbesserungsmaschine fungieren soll, hängen. Was der Maschine fehlt ist die Menschlichkeit, das Organische, das Lebendige.
Ein Bild, das dringend hinzugefügt werden muss.
Der Versuch zu fliegen, nach den Sternen zu greifen ist ein Experiment, das seit Jahrhunderten in Angriff genommen wird. Es ist ein Versuch der zum Scheitern verurteilt ist, da die Bindung an die Erde, an die Schwerkraft immer wieder deutlich macht, dass man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird, je näher man der Sonne kommt.“
 
 
Peter Koval 
Peter Koval führte eine performative Lesung mit Buch und Säge durch, die neue Perspektiven auf die Einsatzbereiche der Weltverbesserungsmschine eröffnete.