Realität und Fiktion (Ausstellung)

Villa Schöningen, Potsdam, 2013

Realität besteht nur in unserer Vorstellung. Wir stellen sie selber her. In diesem Sinne ist jede Realitätskonstruktion erst mal eine Fiktion. Die Schwierigkeit ist nur, dass die Handlungen, die wir in der von uns hergestellten Realität vollziehen, auch unmittelbare Auswirkungen in der Realität anderer haben. Dabei kann es zu Widersprüchlichkeiten, unerfreulichen Überraschungen und Konflikten kommen.

In der Ausstellung "Realität und Fiktion" werden Werke von 13 Künstlern gezeigt, die das Spannungsfeld von Realität
und Fiktion, Bericht und Erfindung, Verschweigen und Offenlegen bearbeiten.

Kurator: Friedrich von Borries

Teilnehmende Künstler: Jakob Boeskov, Jeremy Deller, Thomas Demand, Beate Gütschow, Dirk Dietrich Hennig, Christoph Keller, Iñigo Manglano-Ovalle, Mikael Mikael, Ora-Ïto, Walid Raad, Julian Rosefeldt, Nat Tate, The Yes Men

Zeitraum: 02. Mai - 13. Oktober 2013, Villa Schöningen, Potsdam

Pressestimmen:

»Der Kurator Friedrich von Borries hat Arbeiten von 13 Künstlern zusammengestellt ... Die Ausstellung in der Villa Schöningen besticht mit vielen beeindruckenden Objekten...« Tobias Becker, Spiegel Online

»Mit dem Thema "Realität und Fiktion" beschäftigt sich die neue Ausstellung in der Villa Schöningen. "In Zeiten, wo eine gefälschte Twitter-Nachricht über einen Anschlag auf Obama die Weltpolitik verändern kann, durchaus ein aktuelles Thema", sagt Kurator Friedrich von Borries. "Das bedrückt uns doch alle, weil sich vieles verschiebt." (...)Von Borries geht weiter. Irritation gehört zu seinem Prinzip. Die weißen Wände des privaten Kunsthauses sind mit schwarzweißen "Terror"-Tapeten überzogen, deren Linienwirbel lässt unsere Augen psychedelisch trudeln.« Gabriela Walde, Morgenpost

»Kurator Friedrich von Borries untersucht mit dieser Gruppenshow die generell instabile und gerade heute immer verschwommener werdenden Grenze zwischen konstruierter Wirklichkeit und pseudorealistisch dargestellter Simulation.« art-magazin.de

»So falsch, so wahr: Die Kunst des Schwindels in der Potsdamer Villa Schöningen. Die Schau versammelt insgesamt 13 Arbeiten, eine Geschichte folgt auf die nächste, spannend und konkret.« Xymna Engel, Monopol

Begleitend zur Ausstellung erschien eine Beilage in der Monopol.