IGA Ruhr 2027

Machbarkeitsstudie, 2014-2015

Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant die Internationale GartenBau-Ausstellung (IGA) 2027 in die Metropole Ruhr zu holen und hat im Vorfeld der Bewerbung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Auf Grundlage der Ergebnisse soll die Verbandsversammlung dann im kommenden Jahr entscheiden, ob die Metropole Ruhr sich offiziell um die Ausrichtung bewirbt. Den Auftrag für die Machbarkeitsstudie hat eine Arbeitsgemeinschaft erhalten, bestehend aus den Büros: ARGUS, dwif, Projektbüro Friedrich von Borries, Imorde, minigram und scheuvens + wachtens. Die Federführung und Projektkoordination übernimmt das Berliner Landschaftsarchitekturbüro Sinai. Das vollständige Arbeitspaket zur Erstellung der Machbarkeitsstudie umfasst neben der Landschaftsarchitektur zusätzlich eine Mobilitätsplanung sowie ein Kommunikationskonzept. Die Studie soll im Frühsommer 2015 vorliegen und das Potenzial einer regionalen Bewerbung ausloten. Der Emscher Landschaftspark als größter Regionalpark Europas bildet den Rahmen der dann dezentralen IGA 2027. Mit diesem Ansatz betritt die Metropole Ruhr Neuland, da sich bislang Gartenausstellungen immer auf einzelne Städte konzentriert haben. Das Projekt steht in der Tradition anderer erfolgreicher regionaler Großprojekte wie der IBA Emscherpark und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. In Deutschland findet die IGA alle zehn Jahre statt, zuletzt in Rostock. 2017 wird die Internationale GartenBau-Ausstellung in Berlin eröffnet. Der nächste freie Termin für die Schau in der Bundesrepublik ist dann im Jahr 2027.